Sony PlayStation VR

PlayStation VR

sony-playstation-vrFoto: Sony
Displayauflösung1920×1080 (960×1080 pro Auge)
Bildwiederholfrequenz120 Hz (Reprojection), 60 Hz
Display-TypOLED
Horizontales Sichtfeld100°
Preis EUR 345,00
Erscheinungsdatum13. Oktober 2016

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Systemvoraussetzungen

 
Die Systemvoraussetzung für die Sony PlayStation VR ist die hauseigene Konsole PlayStation 4 und die dazugehörige Kamera. Seit dem 10. November bietet Sony auch die leistungsstärkere PlayStation 4 Pro Konsole an, wodurch die Grafik in den Playstation VR-Spielen deutlich verbessert wird.
Einige PlayStation VR Spiele benötigen zusätzlich noch den PlayStation Move Motion-Controller.

Sony PlayStation VR



Minimum

Empfohlen
Sony PlayStation 4
Sony PlayStation 4 Pro
Sony PlayStation 4 Kamera (2016)
Optional
(Voraussetzung für bestimmte VR-Spiele)
Sony PlayStation Move Motion-Controller

Letztes Update: 10.01.2017

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Geschichte

Sony arbeitete nach eigenen Angaben seit 2011 an der „PlayStation VR“. 2014 wurde der erste Prototyp dieser VR-Brille für die PlayStation 4 auf der Game Developers Conference in San Francisco vorgestellt. Seit der Enthüllung wurde die VR-Brille stetig verbessert. Für die exklusiven PlayStation 4 Virtual-Reality-Spiele hat Sony das North West Studio gegründet. Die Sony Playstation VR erschien am 13. Oktober 2016.

 

Technik

Die PlayStation VR Brille verwendet ein OLED 5,7 Zoll Display mit einer Auflösung von 1920×1080 (960×1080 pro Auge). Entgegen früherer Behauptungen wird keine Pentile-Matrix eingesetzt, sondern normale RGB-Stripes. Durch diese Methode ist die Pixelstruktur schwerer zu erkennen als mit der Pentile-Matrix Methode, welche z.B. in der HTC Vive oder Oculus Rift verwendet wird und so eher der Fliegengittereffekt auftreten kann. Da die PlayStation 4 hinsichtlich ihrer Hardware aktuellen Desktop Rechnern unterlegen ist und durch Virtual Reality nun mehr Rechenaufwand betrieben werden muss, haben Entwickler die Wahl, ob sie die Details des Spiels anpassen, um diese 120 Hz nativ zu erreichen, oder ob sie ihr Spiel auf 60 Hz auslegen und diese mittels Reprojection auf 120 Hz erhöhen. Diese Technik verwendet die Informationen des zuletzt dargestellten Bildes in Kombination mit der seit der Darstellung erfolgten Bewegung des Kopfes, um ein zusätzliches Bild „zwischen zuschieben“, bevor das nächste korrekt berechnete Bild eintrifft. Diese Methode kann zur Bildung von Artefakten (Bildfehlern) oder verzerrten Bildern führen, was bei einer nativen Bildwiederholrate von 60 Hz aber kaum störend auffallen dürfte. Tester berichteten, dass diese Technik für ein merklich besseres Spielgefühl sorgt; Bildfehler wurden keine erkannt. Sony gibt ebenso an, mit ihrem VR-Headset eine besonders niedrige Latenz von nur 18 ms erreichen zu können. Der Blickwinkel beträgt 100° und wurde durch die Verwendung der größeren OLED-Bildschirme in der Verkaufsversion der PlayStation VR verbessert.

Das Tracking funktioniert ähnlich wie bei der PlayStation Move mithilfe der PlayStation Kamera, welche die Lichtpunkte von dem Controller bzw. von der PlayStation VR erkennt und so für ein 360°-Erlebnis sorgt. Insgesamt besitzt die VR-Brille neun Lichtpunkte, und kann so alle Bewegungen durch die Kamera wahrnehmen – auch den Blick „nach hinten“- weg vom Fernseher. Das Trackingfeld der PlayStation VR soll einen Bereich von 2 x 2 Metern problemlos abdecken können.

PlayStation VR-BoxFoto: Sony
PlayStation VR-Box

Sonys VR-Headset unterstützt auch das sogenannte Social-Screen-Feature: Hierbei sendet die PlayStation 4 zwei Ausgangssignale, sodass sowohl Personen das Geschehen auf dem Fernseher verfolgen können als auch der PlayStation VR Nutzer mit seiner VR-Brille. Damit möchte Sony verhindern, dass das VR-Erlebnis nicht mit anderen Personen geteilt werden kann.

Die Playstation VR enthält eine separaten Box, welche an die Konsole angeschlossen werden muss. Mithilfe dieser VR-Box wird das Social-Screen-Feature erst ermöglicht, da die PlayStation 4 nur einen HDMI-Ausgang besitzt, somit besitzt die VR-Box einen HDMI-Eingang für die PlayStation 4 und jeweils einen HDMI-Ausgang für die PlayStation VR und den Fernseher. Zusätzlich zu den HDMI-Anschlüssen besitzt die VR-Box noch einen AUX-Anschluss und einen USB 2.0 Port. Die VR-Box ist außerdem auch für die Aufbereitung des 3D-Audiosignals zuständig. Die Maße der Box liegt bei 143x36x143 mm (Breite x Höhe x Länge) und wiegt 365 Gramm.

Dank der VR-Box kann mithilfe der beiliegenden Stereo-Kopfhörer ein 3D-Audiosignal an den VR-Brillen-Nutzer gesendet werden, welche die Geräusche der Kopfbewegung des Nutzers anpasst. Vorbild war hier wohl die Sony HMZ-T1, eine 3D-Videobrille mit 3D-Sound.

 

Tragekomfort

PlayStation VR Tragekomfort 2Foto: Sony
PlayStation VR TragekomfortFoto: Sony

Die PlayStation VR wird mithilfe eines Kopfbandes auf den Kopf gesetzt und wiegt 610 Gramm, wobei das Gewicht hauptsächlich auf die Stirn gepresst wird, sodass kein Druck auf das Gesicht entsteht, wodurch das sogenannte VR-Gesicht verhindert wird. Ein Brillenträger kann diese unter dem Headset aufbehalten, da die Linsen der PlayStation VR verstellt werden können. Ein Kopfhörer kann direkt an der Brille angeschlossen werden.

 

 

 

PlayStation Move

PlayStation VR Move ControllerFoto: Sony

Der kabellose PlayStation Move Controller verwendet die gleiche Tracking-Technik wie die PlayStation VR. Mithilfe der Tracking-Kamera wird die Lichtkugel des Controllers erkannt und so die genaue Position des Nutzers im Raum ermittelt. Die Controller beinhalten außerdem noch einen Drei-Achsen Gyroskop und Beschleunigungssensor, sowie einen Magnetometer. So erkennt der Controller die einzelnen Bewegungen des Nutzers auch, wenn die Lichtkugel sich außer Sichtweite der PlayStation Kamera befindet. Anders als die Steam-VR-Controller oder der Oculus Touch hat sich dieser Controller schon lange auf dem Markt bewährt, soll aber laut Testern mit der PlayStation VR nicht zuverlässig funktionieren. Vor allem bei schnellen Bewegungen oder Drehungen kann es passieren, dass der Move-Controller aus dem Sichtfeld der Tracking-Camera gebracht wird und so die Verbindung verliert.

 

Paketinhalt

Der Paketinhalt der Sony PlayStation VR wird folgendes beinhalten:

  • PlayStation VR
  • VR-Box
  • Verbindungskabel von der VR-Brille zur VR-Box
  • Ein HDMI-Kabel
  • Ein USB-Kabel
  • Stereo-Kopfhörer
  • Netzteil
PlayStation VR PaketinhaltFoto: Sony
PlayStation VR Paketinhalt

Software

Die PlayStation VR ist kompatibel mit der PlayStation 4 und später auch mit der PlayStation 4 Pro verwendbar. Schon seit der Veröffentlichung sind mehr als 30 VR-Spiele auf dem Markt. Damit dies möglich wurde, hat Sony in Großbritannien das North West Studio eröffnet, wo ausschließlich exklusive PS4 Spiele entstanden sind. Anders als bei der HTC Vive oder Oculus Rift muss der Besitzer einer PlayStation VR sich keine Gedanken um die Systemvoraussetzungen machen. Die angebotenen Spiele sollten für die PS4 perfekt optimiert sein: Laut Sony wird kein VR-Spiel zugelassen, welche nicht die Bildwiederholungsrate von mindestens 60 zu irgendeinem Zeitpunkt schaffen sollte.

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Systemvoraussetzungen

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